Mein Werdegang

 

 

NachhilfelehrerInnen zu finden, ist nicht schwer. Sich für die oder den richtigen zu entscheiden, fällt da schon schwerer. Daher möchte ich einige Worte über mich verlieren, die bei der Entscheidung behilflich sein könnten (beachten sie auch die Unterseite „Unterrichtskonzept“).

 

Trotz der Tatsache, dass ich schon so manchen SchülerInnen zum Schulabschluss verholfen habe und ich einen breiten Wissensschatz aufgebaut habe, den ich gerne teile, war meine Schulzeit von vielen Misserfolgen und Schwierigkeiten geprägt.

 

Die Liste von Problemen ist dabei sehr lang und vielfältig: dazu gehörten ein ständiges Dasein als Außenseiter und „Störfaktor“ (für LehrerInnen und MitschülerInnen), das Untergehen in der Klassengemeinschaft, Probleme mit Themen, deren Erklärung ich nicht nachvollziehen konnte (die ich aber mit einem anderen Ansatz sofort begriff) und ein trümmerhaftes Selbstbild, das sich aus all dem ergab und dazu führte, dass ich „abschaltete“ und gewisse Themen und Fächer „einfach nicht konnte“ – wobei mir selbige heute besonders Spaß machen.

 

Wirklich aufgeblüht – zum ersten Mal – bin ich erst im Studium an der Universität Hamburg. Ich absolvierte einen „sehr guten“ Bachelor in Religionswissenschaften und Indologie/Tibetologie, in dem ich Sprachen lernte, mich in Philosophie vertiefte und dabei auch in anderen Fächern schnupperte. Dabei arbeitete ich mich zudem durch pädagogische und psychologische Werke, denn meine Vergangenheit ließ mich nicht los.

 

Im Master „Religion, Dialog, Bildung“ (interkulturelle Kommunikation/Religionspädagogik) arbeitete ich weiter, orientierte mich in die pädagogische Richtung und war für zwei Wochen im Iran, wo ich neue Bekanntschaften machte. In der Zwischenzeit stellte eine psychologische Untersuchung fest, dass mein Gehirn ohnehin anders aufgebaut war – und bewies, dass Sensibilität für andere und für sich selbst eine Stärke und keine Schwäche ist.

 

Nachdem ich zunächst einen fachfremden Beruf ergriffen hatte, wollte ich mich wieder umorientieren. Ich wollte selbstständig sein und anderen Menschen helfen – nur wusste ich noch nicht, wie. Als Nebenbeschäftigung bewarb ich mich im Schulwerk Michel Doerrbecker e.K. und machte dort eine Schulung zum Lerncoach und Lerntherapeuten.

 

Was eine Nebenbeschäftigung werden sollte, wurde mit Begeisterung schnell zu einer Hauptbeschäftigung – und einem zweiten Aufblühen. Ich konnte vielen SchülerInnen helfen, deren Schulerfahrungen sich mit meiner deckten. Die SchülerInnen fühlten sich geborgen und verstanden und bald übernahm ich zusätzliche Projekte, inklusive der Konzeptionierung eines Online – Schulungssystems.

 

Schließlich entschied ich mich, all dies auf eigene Faust zu machen, im eigenen Büro in der Segeberger Chaussee 74a in Norderstedt. Noch bevor alles eingerichtet war, erhielt ich Aufträge des Jugendamtes Norderstedt, um SchülerInnen mit Bedarf auf Eingliederungshilfe lerntherapeutisch zu unterstützen. Auch die SchülerInnen, die ich im Schulwerk begleitet hatte, folgten mir nach.

 

Nun gebe ich Nachhilfe, Lerncoaching und Lerntherapie für private KundInnen und arbeite mit der Stadt zusammen. Wie meine Methodik, die Begleitung statt Beschulung vorsieht, genau aussieht, entnehmen Sie dem entsprechenden Reiter.

© 2025 Henrik Zernott. Alle Rechte vorbehalten.

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